Meditation

Über Meditation

Das Wort "Meditation" kommt aus dem altgriechischem und heißt übersetzt so viel wie "nachdenken, nachsinnen". Was nach einem kognitiven Prozess oder "Grübeln" klingt, bekommt eine völlig andere Bedeutung, wenn man das Sanskrit-Wort für Meditation, "gom", übersetzt. Demnach heißt Meditation so viel wie:

Sich vertraut machen mit.

Und genau das ist Grundlage unsere Meditativen Praxis, in der wir innerhalb der Achtsamkeitspraxis uns darin zu üben uns mit dem "vertraut" zu machen, was in diesem Augenblick ist.

In der Regel richten wir unsere Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Objekt aus, zum Beispiel unserem Atem. Wir bemerken, wie er fließt in seiner wellenförmigen Weise, ohne ihn zu verändern.

Während wir versuchen die Aufmerksamkeit auf das Objekt zu richten, sind aber auch noch andere Umweltreize da, die unsere Sinne aufnehmen. Oder auch Gedanken und Emotionen.

Mit all diesen "äußere" und "innerren" Reizen sind wir in der Meditation, ohne mit ihnen in Interaktion zu gehen. Wir beobachten einfach, dadurch werden wir uns unsere Muster, Gedanken und unsere Haltung machen Dingen gegenüber bewusst.

Meditieren wir regelmäßig, so sind wir uns unserer Muster und Gedanken bewusster. Dieses Beobachten des inneren Zustandes nennen wir Metakognition. Wir können im Alltag einen Schritt zurücktreten und können bewusster handeln, sind nicht mehr so impulsiv, reaktiv und können mit mehr Mitgefühl uns selbst und anderen gegenüber Leben.

Und Meditation wirkt?

Ganz eindeutig: JA! Was viele uralte Traditionen schon viele Hundert oder sogar Tausend Jahre wissen, hat die Wissenschaft in über 3000 Studien belegt (Zahl steigend): Meditation hilft uns ein besseres, intergrierteres Leben zu führen.

Meditation kann zum Beispiel folgende Fortschritte beinhalten:

1. Stimmungs- oder Angststörungen regulieren

2. Verringert Depressionen

3. Erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn, sowie Konzentrationsfähigkeit, selektive Wahrnehmung und Aufmerk-samkeit

4. Kann helfen das Schmerzempfinden zu verringern, lindert Schmerzen besser als Morphine!

5. Födert Kreativität

6. Verringert das Risiko von Alzheimer und vorzeitigem Tod, verlängert das Leben

7. Verbessert Empathie

8. Verringert soziale Isolation

9. Verringert das Stressempfinden und Niveau

10. Beeinflusst Gene und Genexprimierung!

Und, Und Und.

Da ich selber aus dem wissenschaftlichen Bereich komme, interessiere ich mich schon sehr langer dafür, ob sich durch Meditation Vorteile in unserem Leben ergeben, die sich tatsächlich wissenschaftlich nachweisen lassen.

Ich selber war verblüfft, zu sehen, dass sich bereits nach wenigen Tagen intensiver Meditativer Praxis Veränderungen in meinen Gehirnwellen mittels QEEG (Quantitatives Elektroenzephalogramm) messen ließen.

Wie lange muss ich meditieren? Und wer kann das?

Um die Vorteile der Meditation wahrzunehmen gehen Wissenschaftler davon aus, dass bereit nach wenigen Wochen täglicher Meditation für ungefähr 20 Minuten sich messbare Unterschiede in unserem Körper ergeben.

Auch wenn es dem einen oder anderen Menschen leichter oder schwere fällt, mit der Meditation anzufangen und sich Vorteile verschieden schnell zeigen, wissen wir heute, dass regelmäßige Meditation das Leben jedes Menschen bereichern kann.

Ich bin fest davon überzeugt:

Jeder kann meditieren!

Wie kann ich Meditation lernen?

Ganz einfach: Kommen Sie zu unserer Meditationsgruppe "Meditation für alle!". Der pefekte Einstieg in die Meditation,  aber auch für Menschen die schon länger meditieren geeignet.

Auch im MBSR ist Meditation ein Kernelement.

Ich berate Sie aber auch gerne kostenfrei und unverbindlich, was für Sie das richtige ist: Kontaktieren Sie mich!

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